BMW Sailing Cup 2011
Deutschlandfinale BMW Sailing Cup 2011
Hochklassige Wettfahrten am 09. und 09.10.2011 den Finaltagen des BMW Sailing Cup. 3. Platz für das Riller & Schnauck Team (Berlin 2) beim Deutschlandfinale in Hamburg. Hamburg/Berlin. Mit spannenden und hochklassigen Finalwettfahrten endete die sechste Saison des BMW Sailing Cup beim Deutschlandfinale in Hamburg. Gleich zwei Berliner Teams erreichten das Finale. Das Team Berlin 1, der BMW Niederlassung Berlin segelte auf der Elbe zum Gesamtsieg. Die Crew mit Skipper Christopher Jantz, Frank Grzeca, Andrea Gebauer, Michael Rösner und Demian Schaffert sicherte sich den Erfolg mit einem ersten und einem dritten Platz vor dem punktgleichen Team aus Münster mit Skipper Matthias Unger, das zweimal den zweiten Platz belegte. Die bessere Einzelplatzierung gab so den Ausschlag für die Berliner und animierte den Skipper zu einem Siegertanz an Bord. Dieser Erfolg im nationalen Finale der weltweit größten Amateur-Regattaserie wird mit der Einladung zum Internationalen Finale im Frühjahr 2012 belohnt. Dann geht es für Berlin 1 gegen die Nationensieger aus Italien, Neuseeland, Österreich, Portugal, Spanien und der Türkei.
Das Team Berlin 2 mit Skipper Daniel Ebeling, Joachim Bues, Klaus Matthes, Karl-Heinz Hegenbart und Hans-Peter Koopmann qualifizierte sich für das Deutschlandfinale am letzten Septemberwochenende mit dem Sieg bei der Regatta auf dem Wannsee, die vom Autohaus Riller & Schnauck in Kooperation mit dem Potsdamer Yacht Club ausgerichtet wurde. Beim Deutschlandfinale wurde die Crew von Olympiahoffnung Kathrin Kadelbach (470er Team mit Friederike Belcher) gecoacht. Am Samstag starteten sie mit den dritten Plätzen im Vorlauf und der Qualifikation. Am Sonntagvormittag segelten die Berliner mit dem Sieg im Hoffnungslauf in das Halbfinale. Hier reichte ein guter zweiter Platz für den Finaleinzug. Mit einem vierten Platz und dem Sieg im zweiten Finaldurchgang erreichte die Crew um Skipper Daniel Ebeling den dritten Platz auf dem Podium. Am gesamten Finalwochenende fieberten die 14 Profi-Segler, wie Ulrike Schümann, Florian Spalteholz und die Olympiaaspiranten Kathrin Kadelbach und Friederike Belcher (470er) sowie Tobias Schadewaldt und Hannes Baumann (49er) mit den von ihnen trainierten Teams an Land mit und verfolgten Taktik und Manöver genauestens.
Magnus Wiese, Leiter Events, Ausstellungen und Sportmarketing BMW Deutschland, und Oliver Kosanke, 1. Vorsitzender des kooperierenden Mühlenberger Segel-Clubs, gratulierten bei der Siegerehrung allen 14 Teams und übergaben die Preise für die Podiumsplätze. „Wir haben die Faszination Segelsport hautnah erlebt, mit Spannung bis zur letzten Wettfahrt und das vor der einzigartigen Kulisse der HafenCity. Das ist es, was den Amateursport und damit den BMW Sailing Cup ausmacht“, so Wiese. Zum Finaltag empfing die Elbe die Segler mit leichtem Wind aus südwestlicher Richtung. Zum Finale drehte der Wind und wurde böiger, was für sehr anspruchsvolle Segelbedingungen im Finale sorgte. Die Windstärke lag bei drei Beaufort, in Böen bei vier bis fünf Beaufort. Die Wendemarke am Leegate lag direkt unter Land vor der BMW Sailing Cup Base. So konnten die zahlreichen Zuschauer am Kreuzfahrtterminal die Manöver bestens verfolgen. Es war für alle Crews sehr schwer bei den drehenden, böigen Winden zu segeln, und so gab es permanente Positionswechsel.
Am konstantesten segelte aber Berlin 1. Im ersten Finale gingen sie an der zweiten Bahnmarke in Führung und verteidigten diese bis in das Ziel, während das Team aus Münster den zweiten Platz und das Neuruppiner Team den dritten Platz belegte. Im zweiten Finale ging Berlin 1 vor der letzten Kreuz in Führung, behauptete diese bis zur letzten Wendemarke. Dann entschieden sie sich aber als Einzige für die linke Kursseite. So zogen die Teams Berlin 2 (3. Gesamtrang) und Münster (2. Gesamtrang) noch an Ihnen vorbei. Dieses Missgeschick und das zusätzliche Malheur mit dem Gennaker wurde am Ende aber nicht bestraft. Der dritte Platz reichte aus, um den Sieg schon an Bord zu feiern und die Berliner Flagge zu hissen. Zum Auftakt des Deutschlandfinales wurde bereits am Freitag, 7. Oktober, der BMW ProAm Sailing Cup zugunsten der World Childhood Foundation, die von Ihrer Majestät Königin Silvia von Schweden gegründet wurde, ausgesegelt. Als Botschafter der World Childhood Foundation, gab Adelsexperte Rolf Seelmann-Eggebert das Startsignal zur ersten der drei Wettfahrten. Mit an Bord waren Profi-Segler zusammen mit Prominenten aus Kultur, Sport und Gesellschaft. Mit zwei ersten und einem dritten Platz steuerte Skipper Tobias Schadewaldt seine Crew mit Rosi Mittermaier und Christian Neureuther zum Sieg.
Insgesamt wurden 9.450 Euro ersegelt, die Magnus Wiese, Leiter Events, Ausstellungen und Sportmarketing BMW Deutschland, auf 10.000 Euro aufrundete und den Spendenscheck an Rolf Seelmann-Eggebert übergab. „Wir haben nicht nur gute Emotionen erlebt, sondern auch ein sehr gutes Ergebnis für die World Childhood Foundation eingefahren“, so Wiese bei der Siegerehrung. Außerdem waren in den insgesamt sechs Crews mit an Bord: Ursula Karven, Daniela Ziegler, Dietmar Kosslick, Sven Fischer, Maren Gilzer, Freiherr Enno von Ruffin, Sebastian Höffner und Carolin Fortenbacher.









